Supermicro 2U-4U High-Capacity UP Xeon Cascade Lake Server ZFS ready

Artikelnummer: 2U4U-XEON-UP-ZFS-SMU

2.399,00 €

exkl. 19% USt. , plus Versand

Formfactor: 2U/4U Rackmount (Bautiefe: 647mm / 699mm) 
CPU: Single Socket P (LGA3647)
RAM: max. 1TB DDR4-2933 ECC REG. | 8x DIMM slots
LAN: 2x 10GbE oder 2x 10G SFP+
Storage-Kapazität: max. 576TB (brutto)
ZFS Storage-Bays: 12x/36x 3,5" SAS 12G Hotswap
ZFS Cache-Bays: 1x M.2 NVMe PCIe | 2x U.2 NVMe (Hotswap) 
PSU: Redundant 80+ Platinum/Titanium Level PSU



Lieferzeit: 10 - 15 Werktage

FEATURES 

  • Enterprise Qualität

  • Konfigurierbare JBOD-Anbindung für simple Storage-Expansion der Head-Unit

  • Immense Storage-Kapazität bis zu 576TB

  • Server-Features built-in: ECC Memory | IPMI 2.0 | 10G LAN

  • Integrierte U.2 NVMe ports für reaktionsschnelles Caching/Hot-Data

  • Broadcom 3008 SAS 12G Fusion-MPT I/O processor mit über 1 Million IOPs

  • ZFS ready Storage solution (FreeNAS® & TrueNAS® kompatibel)

  • Idealer Use-Case: Application/data serving, Connectivity/Storage Compute Node, High Availability Storage Appliance Platform

SPEZIFIKATIONEN

  • CPU: Intel® Xeon Scalable | Single Socket P (LGA-3647)

  • Memory: max. 1TB DDR4-2933MHz ECC REG./LR-RIMM (8x DIMM Sockets) 

  • Chipset: Intel® C622 Series

  • LAN: 2x 10GbE Intel X722/X557 oder 2x 10G SFP+ Intel X722/Inphi CS4227 (siehe Serverboard-Auswahl)

  • Storage: 12x/36x 3.5" SATA/SAS 12Gb/s Hotswap Bays | 2x U.2 NVMe PCIe (Hotswap, Rear-Kit) | 1x M.2 2280 (PCIe 3.0 x4 NVMe) | 2x SuperDOM SATA Ports

  • Add on card support (low-profile): 3x PCIe 3.0 x8 (davon 1x in PCIe x16), 1x PCIe 3.0 x4 (in x8)

  • VGA: Integrated Aspeed AST2500 Video

  • Schnittstellen: 2x RJ-45 oder 2x 10G SFP+, 1x RJ-45 IPMI, 2x USB 3.0, 1x VGA, 1x COM

  • Controller: Intel® 10-Port SATA 6Gb/s AHCI Controller | Broadcom SATA/SAS 12G 3008 8-Port HBA (integriert)

  • IPMI 2.0 Remote Management integriert: Dedicated IPMI LAN-Port | Virtual media over LAN | KVM-over-LAN support

  • Form Factor: 2U oder 4U Rackmount (siehe Chassis-Auswahl)
    • 12x/36x 3,5" Hotswap-Trays (abschließbar mit optionalem Front Bezel)                        
    • System-Kühlung: 3x 80mm PWM fans (2U) | 7x 80mm PWM fans (4U)                    
    • Netzteil: 2x920W (2U) 80+ Platinum | 2x1200W (4U) 80+ Titanium PSU Redundanz) 
    • Abmessungen (TxBxH): 647 x 437 x 89mm (2U) | 699 x 437 x 178mm (4U)
    • inkl. Rackmount-Rails ausziehbar

HINWEIS

Die System-Konfiguration ist kompatibel mit FreeNAS® / TrueNAS® / FreeBSD® in den "latest releases". FreeNAS® / TrueNAS® / FreeBSD® sind nicht im Lieferumfang des Systems enthalten und können als freie Open-Source Lizenzen heruntergeladen werden.

https://www.freebsd.org/where.html

http://www.freenas.org/download-freenas-release/


Formfactor: 2U Rackmount 4U Rackmount
CPU Socket: LGA 3647
Workload | Use Case: ZFS Storage General Storage
RAM Expansion (max.): 1TB
Storage-Kapazität (max.): 240TB (12-Bay) 720TB (36-Bay)
Kompatibilität: TrueNAS ZFS ready Open-E JovianDSS ready
TDP unter Volllast (exkl. SSD/HDD): > 200 Watt
LAN-Ports: 2 x 10G RJ-45 2 x 10G SFP+
CPU-Cores: 6-28 Core (UP S3647)

Konfigurations-Empfehlung & Hinweise

Konfigurations-Empfehlungen

  • 1GB RAM pro 1TB Kapazität
  • 5GB RAM pro 1TB Kapazität für ZFS deduplication
  • zusätzliche 2GB RAM als Cache bei Active Directory Nutzung mit FreeNAS®
  • Installation auf internem USB Stick oder SATA DOM (AHCI) empfehlenswert

ZFS Basics

ZFS steht für Zettabyte File System und stellt als hochmodernen Software-Defined-Storage (SDS) ein next generation Dateisystem dar. Machen Sie sich vertraut mit den zahlreichen Funktionen dieser effizienten und innovativen Lösung und verwalten Ihre Daten auf eine simple, hochskalierbare, vielseitige und wirtschaftlich erschwingliche Art und Weise.

Caching: "ARC" = Adaptive Replacement Cache ist im System RAM implementiert und sorgt primär für das Read Caching. "L2ARC" = Second Level Adaptive Replacement Cache setzt auf schnelle Flash-basierte Speicher (SSDs) und kommt bei häufig genutzten Datenmengen zum Zuge, welche nicht in den "ARC" passen. "ZIL" = ZFS Intent Log befindet sich standardmäßig auf den Hard-Disk Drive Storage Pools und sorgt bei synchronen Schreibvorgängen (d.h. der Schreibvorgang erfolgt aus Sicherheitsgründen ohne RAM-Buffering direkt auf die Storage Pools) für eine Datenredundanz (die Datei wird doppelt geschrieben, einmal in den kurzzeitigen ZIL und anschließend auf den langfristigen Storage Pool). Dieser synchrone Schreibvorgang ist datensicher, aber nicht schnell. Aus diesem Grund kann der ZIL in den sog. "SLOG" = Separate ZFS Intent Log (SSD oder NVMe Card) ausgelagert werden und das System erreicht eine sehr schnelle Write Performance auf dem Niveau eines All-Flash Array während die hohe Kapazität eines traditionellen HDD-basierten Arrays bereitgestellt wird.

ZFS RAID: ZFS befreit Sie von einem starren Hardware-Korsett und der damit verbundenen Abhängigkeit von bestimmten Hardware-Komponenten. Der Verzicht auf einen dedizierten Hardware-RAID Controller ermöglicht eine flexible Migration aller Daten von einem System zu einem anderen unabhängig von seiner Hardware-Ausstattung bzw. Version. Durch seine Export- und Importfunktion ist
sogar ein Wechsel des Betriebssystems möglich, sofern ZFS unterstützt wird.

Storage-Pool & RAID-Z: Zpool (ZFS pool) als die höchste Datenebene besteht aus einem oder mehreren vdevs (virtual devices), welche in einem RAID-0 (Stripe) zusammengefasst sind. Jedes vdev kann eine einzelne Disk, ein Mirror (RAID-1), RAID-Z1 (RAID 5), RAID-Z2 (RAID 6) oder RAID-Z3 darstellen. Eine RAID-Z3 Implementierung erfordert mind. fünf HDDs/SSDs und verkraftet den Verlust von bis zu drei storage drives. Ein Mirror oder eines der RAID-Z Level ist obligatorisch, denn der Verlust eines einzigen vdevs würde zum vollständigen Datenverlust führen. ZFS ist in der Lage zwei Arten von Dateistrukturen bereitzustellen: Datasets (reguläre Dateisysteme) oder die als zvols bezeichneten Volumes, welche als block devices den Einsatzzweck als iSCSI targets für Datenbanken erweitern. Das Datenmanagement und damit Partitionierungs- und Formatierungsaufgaben erfolgen durch das ZFS System.

Datenintegrität & selbstheilender Mechanismus: ZFS Systeme sind mit mächtigen Funktionen ausgestattet um Daten gegen Paritätsfehler, versehentliches Überschreiben oder Treiberfehler bzw. Firmware Bugs zu schützen. Während jedes Schreibvorgangs wird eine Checksumme kalkuliert und gemeinsam mit den Daten festgeschrieben. Sobald dieser Datenblock einmal gelesen wird erfolgt eine erneute Berechnung der Checksumme. Für den Fall, dass die Checksummen dabei nicht übereinstimmen, übernimmt ZFS den als "self-healing" bekannten Versuch die Daten aus einer Spiegelkopie heraus zu reparieren. Sofern weitere beschädigte Datenkopien existieren berechnet ZFS eine erneute Checksumme um den erwarteten Wert wiederzuerzeugen.

Copy-on-write: Der als "copy-on-write" bezeichnete Mechanismus schützt Daten, indem neue Informationen auf einen anderen Block geschrieben werden. Daraus resultiert, dass infolge eines schädigenden Ereignisses, wie z.B. einem Systemabsturz alte Daten nicht überschrieben, sondern aufbewahrt werden.

Snapshots: "Snapshots" sind "read-only" Kopien des Dateisystems und helfen Ihnen ein schnelles Rollback zu einem früheren Zeitpunkt einzuleiten und somit einen fehlerhaften Zustand rückgängig zu machen.

Resilvering & Scrubbing: Um Daten in bestmöglicher Form zu halten lautet eine wichtige Empfehlung das regelmäßige Scrubbing - vergleichbar mit Checkdisk oder Konsistenzcheck - durchzuführen. Während dieser Operation überprüft ZFS alle Daten gründlich und repariert diese. Scrubbing belastet die Diskperformance und erfordert je nach Datenstruktur viel Zeit. Resilvering - vergleichbar mit einem Rebuild - übernimmt bei Ausfall einer Disk das Einbinden und Schreiben fehlender Daten auf eine neue Disk.

Exkurs: NAS oder SAN?
Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen NAS (Netword-attached Storage) und SAN (Storage Area Networks) Architekturen ist die Art und Weise wie Daten gespeichert werden. SAN speichert Daten in Blöcken während NAS diese als Dateien addressiert. SAN besteht als eigenes separates Netzwerk von Speichergeräten und erscheint als Disk während NAS als File-Server oder Netzlaufwerksfreigabe fungiert. In einer NAS Umgebung können mehrere User oder Geräte gleichzeitig auf den selben Datenbestand zugreifen und effektiv miteinander komminizieren. Netzwerkprotokolle sind unabhängig vom Betriebssystem des Users und erlauben somit den simplen Betrieb in einer heterogenen Netzwerk-Infrastruktur (Linux, Windows, MacOS). SAN dagegen speichert Daten in Blöcken in sog. LUNs. Diese LUNs als "targets" werden einem initiator (host) angezeigt und gehen dabei eine eins-zu-eins Verbindung ein. Der Einsatz von Datenblöcken eröffnet SAN Architekturen den Vorteil, dass diese mit bestimmten Applikationen, wie z.B. Oracle oder MS Exchange Datenbank-Support genutzt werden können.

Konfigurations-Empfehlung & Hinweise

Supermicro X11SPH-nCTF Mainboard-Spezifikation

Supermicro X11SPH-nCTPF Mainboard-Spezifikation

Supermicro CSE-826BE1C-R920LPB Chassis-Spezifikation

Supermicro CSE-847BE1C4-R1K23LPB Chassis-Spezifikation

Bausatz-Lieferung

Diese System-Konfiguration wird Ihnen vollständig assembliert und getestet innerhalb der angegebenen Lieferzeit (i.d.R. innerhalb 10-15 Werktagen) zugestellt. Für Professionals, Reseller & Integratoren bieten wir zur verkürzten Lieferzeit auf ca. 2-4 Werktage eine Bausatz-Lieferung bestehend aus den Einzelkomponenten zur Selbstmontage an. Sollte diese Standard-Lieferzeit für die Komponenten aus Ihrer Konfiguration nicht realisierbar sein, kontaktieren wir Sie zeitnah nach Ihrer Bestellung zur weiteren Absprache. Alternativ nehmen Sie bitte zur Klärung einer Terminlieferung vor Ihrer Bestellung Kontakt mit uns auf und fügen Ihre Konfiguration bei. Hinweis: Im Falle einer Bausatz-Lieferung ist die Garantieleistung auf den Service "36 Monate Bring-In" begrenzt; ein Komponenten-Vorabaustausch Service oder Vor-Ort SLA steht nur für vollständig assemblierte Systeme zur Auswahl.

Serverboard
Prozessor
Memory
Bitte wählen Sie das gewünschte Modul und geben anschließend die Anzahl an.
HDD / SSD 2,5" SATA Storage (1)
Bitte wählen Sie die gewünschte SSD/HDD und geben anschließend die Anzahl an.
HDD / SSD 2,5" SATA Storage (2)
Bitte wählen Sie die gewünschte SSD/HDD und geben anschließend die Anzahl an.
HDD / SSD 3,5" SAS Storage (1)
Bitte wählen Sie die gewünschte HDD und geben anschließend die Anzahl an. Bitte konfigurieren Sie für SAS HDDs einen zusätzlichen SAS/SATA HBA oder RAID-Controller.
HDD / SSD 3,5" SAS Storage (2)
Bitte wählen Sie die gewünschte HDD und geben anschließend die Anzahl an. Bitte konfigurieren Sie für SAS HDDs einen zusätzlichen SAS/SATA HBA oder RAID-Controller.
zusätzliche Controller
M.2 NVMe Storage (1)
Bitte wählen Sie die gewünschte M.2 SSD und geben anschließend die Anzahl an. Sofern Sie mehr als die (falls vorhanden) onboard M.2 Slots bestücken möchten wählen Sie bitte einen zusätzlichen NVMe HBA aus, falls die System-Konfiguration die Aufnahme von PCIe Karten erlaubt.
U.2 NVMe Storage (1)
Bitte wählen Sie die gewünschte U.2 SSD und geben anschließend die Anzahl an. Prüfen Sie vorher anhand der System-Spezifikationen die vorhandene Anzahl der onboard U.2 kompatiblen NVMe Ports bzw. konfigurieren ggf. einen zusätzlichen NVMe HBA unter "zusätzliche Controller".
U.2 NVMe Storage (2)

Bitte wählen Sie die gewünschte U.2 SSD und geben anschließend die Anzahl an. Prüfen Sie vorher anhand der System-Spezifikationen die vorhandene Anzahl der onboard U.2 kompatiblen NVMe Ports bzw. konfigurieren ggf. einen zusätzlichen NVMe HBA unter "zusätzliche Controller".

Flash Laufwerk
Chassis & Power Supply